Der reitende Tod als Bogenschütze, 118431

Titel
Der reitende Tod als Bogenschütze
Vorschaubild
Zu den Objektdetails
Inhaltliche Entstehung
Rolle
Inventor
Datierung
1502
Ausführung
Urheber*in
Rolle
Glasmaler
Datierung
1502
Technik
Glasmalerei
Methode
farbiges Hüttenglas bemalt mit Schwarzlot und Silbergelb
Bezeichnung
Anbringungsort
umlaufend
Bezeichnungstyp
Inschrift
Transkription

CAVE MISER • NE MEO TE CONFIXVM • TELO • INHOC TETRO COLLOCEM FERETRI LECTO

Kommentar

Die Kabinettscheibe entstand nach der Zeichnung "Der reitende Tod als Bogenschütze", die sich im Kupferstichkabinett des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover befindet (vgl. Inv.-Nr. Z 5). 
Wie in der Vorlage ist der Tod als verwesender Leichnam dargestellt, der bildparallel auf einem bis auf die Rippen ausgehungerten Pferd reitet, dem das Totenglöcklein am mageren Hals baumelt. Der knöcherne Geselle trägt einen gut gefüllten Köcher bei sich und spannt soeben den Bogen, um auf den Stifter zu zielen, der sich in der Pendantscheibe (vgl. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Inv.-Nr. MM156) wiederfindet. Sixtus Tucher wird mit der umlaufenden lateinischen Inschrift direkt angesprochen.

Autor*in
Datum
18.04.2024
Referenzen
Kurztitel
Abschnittsangaben

S. 31

Kurztitel
Abschnittsangaben

S. 21-22

Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben

S. 192-195

Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben

S. 75

Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben

S. 593-597, 898

Autor*in des Eintrages
Bearbeitung
Erfassung
Datum
18.04.2024