Transparent Gemälde von Dr Fellner.
Gezeichnet von P. Walther.
Alb. Dürer kommt in die Lehre zu M. Wohlgemuth
am St. Andreastage 1486.
Festgemälde bei der 3ten Secularfeier des Todtestags A.Dürers am 8ten April 1828.
Gestochen u. im Verlag von C.Riedel in Nürnberg.
gedruckte Einfassungslinie
Die von Ferdinand Fellner entworfene Szene mit Dürer, der die Lehre bei Michael Wolgemut antritt, war Teil der sieben Transparentgemälde der Nürnberger Dürer-Feier 1828, die Schüler des Peter von Cornelius anlässlich der Säkularfeier zu Dürers 300. Todestag für den großen Rathaussaal in Nürnberg entworfen hatten. Johann Philipp Walther kopierte den Zyklus wohl im Folgejahr: vorbereitende Bleistiftzeichnungen sind 1829 datiert (vgl. Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg, Inv.-Nr. Norica 00730-00736). Die erste Episode zeigt, wie der jugendliche Dürer vom Vater Albrecht Dürer dem Älteren zu Michael Wolgemut in die Werkstatt gebracht wird. Im Hintergrund sind zwei Malergesellen bei der Arbeit zu sehen, ein geöffnetes Fenster gibt den Blick auf die Nürnberger Burg frei. Von den Radierungen, die in Nürnberg im Verlag von C. Riedel erschienen sind, haben sich auch kolorierte Folgen erhalten.
S. 52, Kat.-Nr. 19 a
S. 262, Kat.-Nr. 57 a