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Der Künstler kopierte den Schmuckentwurf nach einer kleinformatigen Zeichnung Dürers (heute Berlin, Kupferstichkabinett, Inv.-Nr. KdZ 4453).
Wie in der Zeichnung sind sowohl die Meerweibchen als auch die geflügelten Drachenwesen zu einem Kreis verschlungen. Die Nixen pressen ihre Stirnen aneinander, halten sich gegenseitig bei den Schultern und ihre Schwanzflossen sind ineinandergeschlungen. Bei den Drachenwesen darunter sind die schmalen Hälse gekordelt und Schwänze verknotet.
Im Gegensatz zur Vorlage ist das Monogramm Dürers oben rechts in die Kopie integriert.
S. 527, Nr. 2562 (4)
Nr. 388