Albrecht Dürers Tod, 176621

Titel
Albrecht Dürers Tod
Vorschaubild
Auftrag
Auftraggeber*in
Datierung
um 1829
Nachweis
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 196
Autor*in
Inhaltliche Entstehung
Künstler*in
Rolle
Inventor
Datierung
1828
Ausführung
Rolle
Glasmaler
Datierung
1830
Technik
Glasmalerei
Methode/ Material
Weiß- und Farbglas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und Schmelzfarbe
Bezeichnung
Anbringungsort
unterhalb in Textfeld
Bezeichnungstyp
Inschrift
Transkription

Albrecht Dürer's Tod.

Technik
handschriftlich
Anbringungsort
oben rechts
Bezeichnungstyp
Signatur
Datierung
Transkription

Jos. Sauterleute. pinx.
1830.

Beschreibung
eingeritzt
Kommentar

Franz Joseph Sauterleute fertigte die Scheibe als Teil eines Zyklus mit sieben Szenen aus dem Leben Dürers nach den Transparenten der Nürnberger Dürer-Feier 1828, die Schüler des Peter von Cornelius anlässlich der Säkularfeier zu Dürers 300. Todestag für den großen Rathaussaal in Nürnberg entworfen hatten. Das letzte Glasgemälde der Reihe gibt Carl Heinrich Hermanns Darstellung von Dürer auf dem Totenbett wieder. Der verstorbene Künstler liegt aufgebahrt in einem Sarg, der auf einem Tisch stehend frontal zum Betrachter in die Tiefe des Bildraums fluchtet. Der Tote ist in ein weißes Gewand gekleidet, der lorbeerbekränzte Kopf ruht auf einem Kissen. Um den Sarg herum sind Kerzenleuchter und Blumen aufgestellt. Drei Nonnen bringen links Blumen herbei, während rechts drei Männer dem Verstorbenen huldigen, denen Hermann die Gesichtszüge von Bertel Thorvaldsen, Christian Daniel Rauch und Friedrich Overbeck gegeben hat. Hinterfangen wird die Szene von einem Spitzbogen, der den Blick auf den Nachthimmel freigibt. Sauterleute signierte und datierte seine Kopie des Tranparents oben rechts auf einem der Mauersteine im Hintergrund.

Autor*in
Datum
01.08.2025
Teil von Werkgruppe
Referenzen
Kurztitel
Abschnittsangaben
Autor*in des Eintrages
Bearbeitung
Erfassung
Datum
01.08.2025