1503
AD
Der in das Jahr 1503 datierte und mit Dürers Monogramm versehene "Kopf einer Maria" befindet sich seit 1959 im Kupferstichkabinett der Kunsthalle Basel.
Die auf gefärbtes Papier aufgebrachte Zeichnung ist beschnitten, sodass nur Gesicht, Hals und ein Teil der Haare sichtbar ist. Die junge Frau senkt ihren Kopf und hält die Augen geschlossen. Friedrich Winkler hielt die fortwährenden Versuche, die Zeichnung mit einem Gemälde Dürers in Verbindung zu bringen, für "fehlgeschlagen" (Winkler II, S. 10, Nr. 276), während sie in jüngerer Literatur durchaus als Vorlage u.a. für die "Maria mit dem liegenden Kind" in Betracht gezogen wird (Wien, Kunsthistorisches Museum Wien. Gemäldegalerie, Inv.-Nr. 848; vgl. Ausst.-Kat. Wien 1994, S. 80; Ausst.-Kat. Wien 2012a, S. 7). Rückseitig ist ein Profilbildnis in Umrissen skizziert (Abb. Winkler II, Tafel II).
S. 19, Nr. 163
S. 678, Nr. 1503/13