Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 4772

Verwahrende Institution
Inventarnummer
4772
Präsentation der verwahrenden Institution
IIIF-Manifest
https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/manifest/iiif/23789322/manifest.json
Maße
Werkteil
Bildträger
Dimension
Höhe x Breite
Messwert
39,7 x 29,3
Maßeinheit
cm
Bezeichnung
Anbringungsort
Rückseite
Bezeichnungstyp
Besitzvermerke
Beschreibung
auf aufgeklebten Zetteln, Inventarnummer und Besitzer betreffend
Rahmung
Beschreibung

Originalrahmen nicht erhalten

Erhaltungszustand
Beschreibung

ursprünglicher Bildträger aus Fichtenholz ausgedünnt und doubliert, Tafelränder geringfügig behobelt, ursprüngliche Schnittkante des Pergaments oben und unten erhalten, lineare Einritzungen in Pergament und Malschicht am linken und unteren Bildrand, kleine Farbausbrüche summieren sich zu einem großen Schadensbild, größere, retuschierte Farbausbrüche am Kopf Marias und am Handrücken des Kindes, insgesamt so stark beeinträchtigtes Erscheinungsbild, Originalfirnis nicht erhalten (vgl. Best.-Kat. Dürer München 1998, S. 431) 

Restauratorische Maßnahme/ Untersuchung
Beschreibung

Restaurierung

Datierung
1859
Anmerkung

Winkler berichtet von der Restaurierung des Bildes durch einen gewissen Herrn Eigner.

Nachweis
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 416
Beschreibung

Bestimmung der Holzart des Bildträgers

Datierung
07.03.1996
Anmerkung

Die Untersuchung ergab Lindenholz als ursprünglichen Bildträger auf Fichtenholz.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 431; S. 432, Anm. 1-2
Beschreibung

Analyse der verwendeten Farben

Datierung
29.07.1997
Beteiligte Institution
Anmerkung

Die Analyse konnte keine durchgängige Grundierung, jedoch eine weiße Untermalung aus Bleiweiß und Kreise unter dem grünen Hintergrund nachweisen. Die Malschicht betreffend konnte die Verwendung von Bleiweiß, Bleizinngelb, grünem Kupferpigment, Azurit sowie Beinschwarz nachgewiesen werden.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 431; S. 432, Anm. 3-4
Beschreibung

röntgenologische Untersuchung und digitale Infrarotreflektographie

Datierung
1996/ 1997
Anmerkung

Die Aufnahmen wurden im Rahmen der kunsttechnologischen Untersuchungen der Münchner Dürer-Gemälde angefertigt.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 433-434
Spätere Veränderungen
Beschreibung

schwarze Linierung, deren Reste noch am oberen und rechten Bildrand zu finden sind

Provenienz
Besitzende Person (ehemals)
Datierung
ab 1607
Kommentar
Wohl bereits 1607, aber eindeutig identifizierbar, wird die Tafel 1627/30 im Inventar der Münchner Kammergalerie erwähnt.
Datierung
1802
Art der Weitergabe
Erwerb
Kommentar
Die Tafel wurde als Säkularisationsgut aus der Fürstbischöflichen Residenz Freising erworben.
Ausstellung
Nachweis
Abschnittsangaben
S. 56, Kat.-Nr. 60
Nachweis
Abschnittsangaben
S. 318, Kat.-Nr. 591
Bearbeitung
Stammdaten nach
Präsentation der verwahrenden Institution