Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 705

Verwahrende Institution
Inventarnummer
705
Präsentation der verwahrenden Institution
IIIF-Manifest
https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/manifest/iiif/23789329/manifest.json
Maße
Werkteil
Bildträger
Dimension
Höhe x Breite
Messwert
168,0 x 74,0
Maßeinheit
cm
Bezeichnung
Anbringungsort
Rückseite
Bezeichnungstyp
Besitzvermerke
Beschreibung
auf aufgeklebten Zetteln, Inventarnummer und Besitzer betreffend
Rahmung
Beschreibung

Originalrahmen nicht erhalten

Erhaltungszustand
Beschreibung

Bildträger allseitig beschnitten, erhebliche Retuschen in der linken Hälfte des Hintergrundes, die bis über den Kopf der Lukretia reichen, in der Bodenpartie insbesondere entlang der unteren Bildkante, zahlreiche kleinere Retuschen im Inkarnat und im roten Bettüberwurf, starke farbliche Veränderungen und Krepierungen in den grünen und blauen Partien des Hintergrundes, Originalfirnis nicht erhalten (vgl. Best.-Kat. Dürer München 1998, S. 443)

Restauratorische Maßnahme/ Untersuchung
Beschreibung

Reversierung

Datierung
1911
Anmerkung

Eine aufgeleimte Querleiste an der Unterkante des Bildträgers, die einen Sprung verursachte, wurde entfernt.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 441, S. 443, Anm. 3
Beschreibung

Reinigung und konservatorische Maßnahmen

Datierung
1928
Anmerkung

Das Bild wurde leicht gereinigt, Blasen wurden niedergelegt und es wurde regeneriert.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 443, Anm. 10
Beschreibung

konservatorische Maßnahmen und Retusche

Datierung
1955
Anmerkung

Blasen wurden gefestigt, dunkle Retuschen wurden entfernt, anschließend gekittet und abermals retuschiert. Außerdem wurde ein Teilfirnis aufgetragen.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 443, Anm. 10
Beschreibung

röntgenologische Untersuchung

Datierung
1985
Beteiligte Institution
Anmerkung

In Vorbereitung auf die röntgenologischen Untersuchungen wurde der Rückseitenanstrich stellenweise entfernt.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 443, Anm. 4
Beschreibung

Analyse der verwendeten Farben

Datierung
1985-1997
Beteiligte Institution
Anmerkung

Die Analyse ergab, dass als Füllstoff Kreide zum Einsatz kam. Die Malschicht betreffend konnte die Verwendung von Bleiweiß, Bleizinngelb, rotem Farblack, Zinnober, Grünspan, natürliches Ultramarin, Azurit, Pflanzenschwarz sowie Beinschwarz nachgewiesen werden. Die Rückseite überziehen zwei zeitversetzt aufgetragene Anstriche in Rot.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 441-442, Anm. 2, 5-7
Beschreibung

Bestimmung der Holzart des Bildträgers

Datierung
07.03.1996
Beteiligte Person
Anmerkung

Die Untersuchung ergab Lindenholz als Bildträger.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 443, Anm. 1
Beschreibung

röntgenologische Untersuchung und digitale Infrarotreflektografie 

Datierung
1996-1997
Anmerkung

Die Aufnahmen wurden im Rahmen der kunsttechnologischen Untersuchungen der Münchner Dürer-Gemälde angefertigt.

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 444-448, S. 451-453
Spätere Veränderungen
Beschreibung

die das Hüfttuch nach oben verbreiternde, in etwas dunklerem und wärmeren Ton gehaltene Stoffbahn ist späteren Datums, Blutspritzer am Dolcheinstich übermalt

Provenienz
Datierung
vor 1598
Kommentar
Seit 1598 ist das Gemälde im Inventar der Herzoglichen Kunstkammer München nachweisbar.
Ausstellung
Nachweis
Abschnittsangaben
S. 58, Nr. 64
Bearbeitung
Stammdaten nach
Präsentation der verwahrenden Institution