Die "Studie für eine Statue des Albrecht von Habsburg", die sich bereits seit 1893 als Depositum und seit 1948 als Schenkung übergegangen im Bestand der Walker Art Gallery befindet, wurde von Friedrich Winkler in die Dürer-Forschung eingeführt (vgl. Lippmann/ Winkler 1929 VII, S. 15, Nr. 815).
Der Kunsthistoriker, der die Zeichnung nicht im Original begutachtet hatte, sondern nur eine Fotografie übermittelt bekam, beschrieb sie als "Entwurf zu der Bronzestatue am Grabe Maximilians in Innsbruck" und stellte einen Zusammenhang zu einer weiteren, im Kupferstichkabinett Berlin aufbewahrten Zeichnung her (vgl. Inv.-Nr. 4260).
Der Bronzeguss für das noch zu seinen Lebzeiten vom Kaiser selbst geplante Grabmal, das Maximilians Enkel Ferdinand I. posthum als Kenotaph in der Hofkirche in Innbruck errichten ließ und das erst 1584 unter Ferdinand II. vollendet wurde, ist ausgeführt worden (vgl. Abb. in Günther 2002, S. 99).
S. 15, Nr. 815
S. 78, Nr. 511
S. 145, Nr. 1546
S. 1574, 1515/50