Kunsthistorisches Museum Wien. Gemäldegalerie, 848

Inventarnummer
848
Präsentation der verwahrenden Institution
IIIF-Manifest
https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/manifest/iiif/23789316/manifest.json
Maße
Werkteil
Bildträger
Dimension
Höhe x Breite x Tiefe
Messwert
49,3 x 37,4 x 2,8
Maßeinheit
cm
Werkteil
Rahmen
Dimension
Höhe x Breite x Tiefe
Messwert
64 x 52,8 x 5
Maßeinheit
cm
Erhaltungszustand
Beschreibung

Firnis trüb und vergilbt, nachgedunkelte Retuschen hauptsächlich im Körper des Kindes und im blauen Kleid der Madonna, Malschicht zeigt partielle Bereibungen, partiell feine Hochstellungen, partiell viele kleine Ausbrüche, Tuch, auf das das Christuskind gebettet ist, ist ausgeblichen und war ursprünglich wohl violett, originales Format, Bildträger auf 4mm gedünnt, an der Unterkante finden sich zwei kurze, ältere Risse (vgl. Ausst.-Kat. Wien 2012a, S. 15)

Restauratorische Maßnahme/ Untersuchung
Beschreibung

Infrarotreflektografie

Datierung
1991
Beteiligte Person
Anmerkung

Die Untersuchung zeigte, dass Mutter und Kind nicht nur stilistisch, sondern auch in maltechnischer Hinsicht – in der Unterzeichnung, ihrer Befolgung in der Malerei und des Farbauftrags – unterschiedlich ausgeführt wurden. 

Nachweis
Abschnittsangaben
S. 80
Abschnittsangaben
S. 14
Spätere Veränderungen
Beschreibung

Bei dem Lendentuch deuten die Verwendung eines gröberen Weißpigments und auch die Gestaltung darauf hin, dass es sich um eine spätere Hinzufügung
handelt. Der Bildträger wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt gedünnt und parkettiert.

Nachweis
Abschittsangaben
S. 15
Provenienz
Datierung
bis 1600
Art der Weitergabe
Verkauf
Kommentar
Laut Wiener Ausstellungskatalog handelt es sich bei dem Gemälde wahrscheinlich, aber nicht gesichert, um eines der zwei nicht näher beschriebenen Marienbilder Dürers aus der Sammlung Perrenots (vgl. Ausst.-Kat. Wien 2012, S. 9).
Datierung
ab 1600
Kommentar
Laut Wiener Ausstellungskatalog erwarb Rudolf II. wahrscheinlich, aber nicht gesichert, zwei Marienbilder von Perrenot, von denen eines wohl das Gemälde der Maria mit dem liegenden Kind war (vgl. Ausst.-Kat. Wien 2012a, S. 9).
Institution (ehemals)
Datierung
Mitte 18. Jahrhundert
Kommentar
Laut Wiener Ausstellungskatalog handelt es sich wohl um das 1748 im Inventar der Kaiserlichen Schatzkammer (Wien) erwähnte „kleine Frauenbild“ (vgl. Ausst.-Kat. 2012, S. 18, Anm. 14).
Kommentar
1891 gingen die Bestände der Kaiserlichen Schatzkammer im neu gegründeten Kunsthistorischen Museum auf.
Ausstellung
Nachweis
Abschnittsangaben
S. 80, Kat.-Nr. 6
Autor*in des Eintrages
Nachweis
Abschnittsangaben
S. 457, Kat.-Nr. 122
Bearbeitung
Stammdaten nach
Präsentation der verwahrenden Institution