Die dekorative Federzeichnung eines "Türbogenfelds" ist seit den 1960er Jahren als Dauerleihgabe der Sammlung Bernhard Hausmann im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (vgl. Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1963, S. 234).
Sie zeigt mittig ein Bogenfeld, in dem ein durch Lorbeerkranz bekrönter männlicher Profilkopf in einem Medaillon in den entstehenden Zwickeln von zwei Hasen flankiert wird. Links und rechts stehen zwei geflügelte Putten, die Füllhörner emporheben und das Bogenmotiv damit wiederholen. Der linke Putto ist den Betrachter:innen zugewandt und balanciert auf einem Delphin. Unterhalb des Bogenfeldes ist unscheinbar die Jahreszahl "1522" zu lesen, die nachträglich von fremder Hand ergänzt wurde (vgl. Strauss 1974 III, S. 1366, 1513/22).
Auf der Rückseite ist oben links - durch die Beschneidung des Blattes gekappt - eine lateinische Notiz, die Willibald Pirckheimer zugeschrieben wird (vgl. Zink 1968, S. 82, Nr. 59).
S. 79, Nr. 512
S. 146, Nr. 1548
S. 234
S. 1366, 1513/22