insgesamt schlechter Erhaltungszustand, Tafel allseitig beschnitten, auf Eichenholzplatten befestigt, Originaltafel leicht konvex gewölbt, langer Riss von oben durch die Stirn der Jungfrau bis zu ihrem linken Auge, rechts zwei kleinere Risse an der Ober- und Unterkante vorhanden, Farboberfläche durch grobe Reinigung stark abgetragen, große Fehlstellen am rechten Arm der Jungfrau und entlang des Risses, fleckiges Inkarnat, fast vollständig abgetragene Modellierung, stark abgeriebene Gesichtsdetails, fein gemalte Details, wie Signatur und Datierung, Heiligenschein und Glanzlichter im Haar der Jungfrau, sind einigermaßen erhalte, der grüne Hintergrund und das Tuch unter dem Jesuskind sind im Vergleich zum Gesamtbild relativ gut erhalten (vgl. Best.-Kat. New York 2013, S. 110)
Reinigung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands
Abnahme der flächendeckend starken Übermalungen
Reinigung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands
Weiterführung der Abnahme der flächendeckend starken Übermalungen
dendrochronologische Untersuchung
Die Untersuchung ergab Fichtenholz als Bildträger. Die Datierung des Holzes war nicht möglich.
röntgenologische Untersuchung und digitale Infrarotreflektografie
Die Untersuchungen wurden im Vorfeld der 2013 neueröffneten Galerien europäischer Gemälde und im Rahmen der Zusammenstellung des wissenschaftlichen Bestandskatalogs der deutschen Gemälde im Metropolitan Museum of Art durchgeführt.
Das Gemälde wies starke Übermalungen auf, die bei den Restaurierungen vor 1936 und um 1945 entfernt wurden.