Sturm auf der Schelde, 176570

Titel
Sturm auf der Schelde
Vorschaubild
Auftrag
Auftraggeber*in
Datierung
um 1829
Nachweis
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 196
Autor*in
Inhaltliche Entstehung
Künstler*in
Rolle
Inventor
Datierung
1828
Ausführung
Rolle
Glasmaler
Datierung
1829/ 1830
Technik
Glasmalerei
Methode/ Material
Weiß- und Farbglas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und Schmelzfarbe
Bezeichnung
Anbringungsort
unterhalb in Textfeld
Bezeichnungstyp
Inschrift
Transkription

Albrecht Dürer rettet das Schiff im Sturm.

Technik
handschriftlich
Kommentar

Franz Joseph Sauterleute fertigte die Scheibe als Teil eines Zyklus mit sieben Szenen aus dem Leben Dürers nach den Transparenten der Nürnberger Dürer-Feier 1828, die Schüler des Peter von Cornelius anlässlich der Säkularfeier zu Dürers 300. Todestag für den großen Rathaussaal in Nürnberg entworfen hatten. Das fünfte Glasgemälde der Reihe gibt Ferdinand Fellners Darstellung des Seesturms auf der Schelde wieder, den Dürer während seiner Reise in den Niederlanden erlebte (vgl. etwa Abschrift in der Staatsbibliothek Bamberg, JH.Msc.Art.1#1, S. 33). Dürer steht in der Mitte des kleinen Segelboots, sich mit dem linken Arm am Mast festhaltend, während er mit der Rechten auffordern den Hemdärmel des Schiffsmanns neben ihm ergreift. Ebenfalls den Mast umklammert Jörg Kötzler, um göttlichen Beistand betend. Zwei alte Frauen im Vordergrund raffen sich die im Wind flatternden Tücher um den Körper, während am hinteren Ende des Bootes der Schiffsjungen nach Hilfe ruft. Im Hintergrund zeichnet sich die Stadt Arnemuiden ab sowie der sturmverhangene Himmel, der von einem Blitz erhellt wird. Das Glasgemälde blieb als einziges des Zyklus unsigniert und undatiert.

Autor*in
Datum
01.08.2025
Teil von Werkgruppe
Referenzen
Kurztitel
Abschnittsangaben
Autor*in des Eintrages
Bearbeitung
Erfassung
Datum
01.08.2025