Friedrich Winkler nahm den "Entwurf zu einem Anhänger mit zwei Delphinen" in den 1938 erschienenen dritten Band seines Verzeichnisses von Dürers Zeichnungen auf (Winkler III, S. 115, Nr. 731).
Die fantasievoll gestalteten Delphine sind einander zugewandt, wobei sich Schwanzflossen und Schnauzen berühren. Letztere halten gemeinsam die Öse, durch die der Anhänger an einer Kette befestigt werden kann. Auch die Binnenzeichnung des Schmuckentwurfs ist symmetrisch mit Blattranken gestaltet.
Erwin Panofsky verankerte die Zeichnung - den Tietzes folgend (vgl. Tietzes 1938 II, A 292) - nicht im Gesamtwerk Dürers. Wie andere kunsthandwerkliche Entwürfe kopierte Wenzel Hollar auch diesen in der Mitte des 17. Jahrhunderts.
S. 29, Nr. 910
A 352
S. 149, Nr. 1590
S. 1690, 1517/33