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Der Künstler kopierte den Schmuckentwurf nach einer kleinformatigen Zeichnung, die Dürer wohl zwischen 1515 und 1520 zeichnete (heute Dresden, Kupferstich-Kabinett, Inv.-Nr. C 1910-76).
Zwei fantasievoll gestaltete Delphine sind einander zugewandt, wobei sich Schwanzflossen und Schnauzen berühren. Letztere halten gemeinsam die Öse, durch die der Anhänger an einer Kette befestigt werden kann. Auch die Binnenzeichnung ist symmetrisch gestaltet und zwar durch Blattranken.
Im Gegensatz zur Vorlage ist das Monogramm Dürers oben rechts in die Kopie integriert.
S. 527, Nr. 2560 (2)
S. 74, Nr. 385