moderne Rahmung
ein unsachgemäßer und irreversibler Firnisauftrag beeinträchtigt die Farbwahrnehmung, die Farben erscheinen sehr dunkel (vgl. Ausst.-Kat. Frankfurt am Main 2012, S. 103); punktuelle Retuschen in den Schnitten und Knicken und Kratzer am weißen Kragen auf dem Firnis, großflächige Retuschen unterhalb der Firnisschicht, vor allem im Gesicht, in den Händen, im Brusttuch, sowie punktueller Farbverlust in Form von Kratzern über die gesamte Bildfläche verteilt; ein bei einem Diebstahlversuch verursachter Schnitt verläuft allseitig in 1-1,5 cm Abstand zum Keilrahmenmaß (vgl. Best.-Kat. Frankfurt am Main 2005, S. 273)
röntgenologische Untersuchung und Infrarotreflektografie
In der Infrarotreflektografie waren weder eine Unterzeichnung noch Pentimenti zu erkennen.
Restaurierungsmaßnahmen nach dem versuchten Diebstahl am 25.06.1976
Der Diebstahlversuch, bei dem die Diebe die Leinwand aus dem Rahmen schnitten, machte Restaurierungsmaßnahmen notwendig, die im Sommer 1977 durchgeführt wurden.
Das Gemälde wurde mit Ölfarbe übermalt und mehrfache Firnisse wurden irreversibel aufgetragen. Nach 1977 wurde das Tüchlein auf Japanpapier und dieses auf eine moderne Trägerleinwand aufgebracht.