Bildnis des Jakob Muffel, https://d-nb.info/gnd/7583505-8

Titel
Bildnis des Jakob Muffel
Abschnittsangaben
S. 275, Nr. 178
Vorschaubild
Zu den Objektdetails
Inhaltliche Entstehung
Rolle
Inventor
Datierung
1526
Ausführung
Rolle
Maler
Datierung
1526
Technik
Malerei
Methode/ Material
auf Holz auf Leinwand übertragen
Bezeichnung
Anbringungsort
oben links
Bezeichnungstyp
Inschrift
Monogramm
Transkription

EFFIGIES • IACOBI  MVFFEL •
AETATIS • SVAE • ANNO • LV •
SALVTIS • VERO • M • D • XXVI •
AD

Technik
handschriftlich
Beschreibung
lateinisch
Kommentar

Dürer porträtiert in diesem 1526 datierten und signierten Gemälde seinen guten Freund, den Nürnberger Patrizier Jakob Muffel, der in der Nürnberger Stadtregierung verschiedenste Ämter bekleidete, darunter ab 1502 das Amt des Ratsherren und das des Bürgermeister der Stadt ab 1514. Muffel starb am 26. April 1526. Die Formulierung der Inschrift (Übersetzung: „Bildnis des Jakob Muffel aus Nürnberg im Lebensalter von 55 Jahren im Jahr des Heils 1526“) spricht dafür, dass Dürer Muffel noch vor seinem Ableben malte. Als Brustbild im linksgewandten Dreiviertelprofil mit pelzbesetztem Mantel, weißem Hemd und Kappe vor einem schlichten grün-blauen Hintergrund, blickt der Porträtierte aus dem Bild heraus.
Erwin Panofsky führte aufgrund desselben Formats des ebenfalls 1526 von Dürer gemalten Bildnisses des Hieronymus Holzschuher an (vgl. Berlin, Gemäldegalerie, Inv.-Nr. 557E), dass beide Bildnisse wohl gemeinsam für einen offiziellen Anlass gefertigt wurden, was jedoch eine Vermutung bleibt (vgl. Panofsky 1948 II, S. 15, Nr. 57, 62). Vielmehr betont Karl Schütz, dass beide Bildnisse mit ihrer zeichnerischen Präzision, ihrem Detailreichtum und der gewählten Büstenform im verknappten Bildausschnitt charakteristisch für Dürers Porträtstil der letzten Lebensjahre stehen (vgl. Metzger/ Zaunbauer/ Schütz 2025, S. 323).
Seit dem 19. Jahrhundert sind in Nürnberg zwei originalgetreue Gemälde-Kopien des Bildnisses nachgewiesen, eine aus dem ehemaligen Besitz von Paul Wolfgang Merkel, die sich heute im Germanischen Nationalmuseum (Nürnberg, GNM, Inv.-Nr. GM117) und eine Kopie, die sich seit spätestens 1778 in der Sammlung der Familie Peller befand (vgl. Murr 1778, S. 515; Heller 1827 I, S. 230, Nr. w und x; Best.-Kat. Nürnberg 1997, S. 269). 

Autor*in
Datum
29.01.2026
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S. 101

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S. 60, Nr. 956

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S. 15, Nr. 62

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S. 35, 97

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S. 257, Nr. 298

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S. 268

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S. 272, Nr. K50

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S. 366, Nr. 89

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S. 323, Nr. 68

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Normdatei
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Name
GND
Weitere Namen
Gemeinsame Normdatei
Bearbeitung
Erfassung
Datum
29.01.2026