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Die Zeichnung konnte 1850 durch Johann David Passavant in London für das Städelsche Kunstinstitut erworben werden (vgl. Ausst.-Kat. Aachen 2021, S. 624, Kat.-Nr. 66). Dürer nutzte für die Wappenentwüfe die Rückseite eines Blattes, auf das er einen querformatigen "Christus am Ölberg" gezeichnet hatte.
Die eigenhändig in das Jahr 1521 datierte Zeichnung entstand während Dürers berühmter Reise in die Niederlande. Die Wappenentwürfe werden mit einer Textstelle im sogenannten Tagebuch der niederländischen Reise in Zusammenhang gebracht (vgl. Unverfehrt 2007, S. 167). Im Tagebuch, das zwar im Original verschollen, doch durch zwei frühneuzeitliche Abschriften überliefert ist, notierte der Künstler: "Ich hab dem Englischen Man(n) sein Wapen mit farben gemacht" (z.B. Bamberg, Staatsbibliothek, Sign. JH.Msc.Art.1#1, S. 52, Z.19). Das zwischen dem 26. und 30. Mai skizzierte Wappen soll zur Familie Abarrow aus North Charford, Hampshire gehören (vgl. ebd. und Ausst.-Kat. Aachen 2021, S. 624, Kat.-Nr. 66).
Die Zeichnungen der Vorder- bzw. Rückseite werden in den gängingen Werkverzeichnissen unter jeweils eigener Nummer geführt (vgl. Winkler IV, S. 29, Nr. 798 und S. 44, Nr. 829; Strauss IV, S. 2036, 1521/20 und S. 2038, 1521/21).
S. 21, Nr. 845
S. 26, Nr. 821
S. 143, Nr. 1517
S. 2038, 1521/21