Die vertikalen Kanten der Tafel scheinen geglättet worden zu sein, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Gemälde beschnitten wurde. Der Untergrund aus Pappel- oder Weidenholz ist venezianisch, ebenso wie die Gesso-Grundierung. Dieser wurde durch eine durchscheinende Deckschicht in einem warmen Rosa-Braun modifiziert, das auch auf anderen deutschen Gemälden dieser Zeit zu finden ist. Das Porträt ist dünn gemalt, sodass der rosa-braune Untergrund im Hemd und in der Modellierung des Gesichts zu sehen ist, aber auch die Lichter sind in warmen Farbtönen gehalten (vgl. Ausst.-Kat. Edinburgh/ London 2011, S. 74-75).
Infrarotreflektografie und röntgenologische Untersuchung
Die Untersuchungen zeigten, dass der Rand von Burkhards Hut an seiner Stirn angepasst und beide Schultern tiefer gesetzt wurden. Dürer bearbeitete und milderte die Schatten an Nase und Hals mit Daumen oder seinen Fingern.