Bildnis des Michael Wolgemut, https://d-nb.info/gnd/1184480370

Titelansetzung
Titel
Bildnis des Michael Wolgemut
Nachweis
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 247, Nr. 132
Autor*in des Eintrages
Titel (GND)
Normdatei
Name
GND
Weitere Namen
Gemeinsame Normdatei
Entity name
Bildnis des Michael Wolgemut, https://d-nb.info/gnd/1184480370
Gattung
Malerei
Objekttyp
Gemälde
Inhaltliche Entstehung
Datierung
1516
Ausführung
Ausführende
Datum
Datierung
1516
Bezeichnung
Anbringungsort
oben rechts
Transkription

Daz hat albrecht durer abconterfet noch
seine Lermeister michel wolgemut jn Jor
1516 vnd er was 82 jor
vnd hat gelebt pis das man
zelet 1519 Jor do ist er ferschiden
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sun awff gÿng

Technik
handschriftlich
Anbringungsort
unten rechts
Bezeichnungstyp
Monogramm
Datierung
Transkription
1516AD
Technik
handschriftlich
Kommentar

Mit dem „Bildnis des Michael Wolgemut“ setzte Dürer seinem einstigen Lehrmeister und dem Leiter einer seinerzeit sehr erfolgreichen Künstlerwerkstatt der Stadt Nürnberg ein Denkmal. Über seine Lehrjahre berichtet Dürer selbst kurz in seiner in mehreren Abschriften überlieferten Familienchronik.
1516 malte er das Antlitz des gealterten, aber aus wachen Augen blickenden Greises auf dunkelgrünen Grund. Oberhalb von Datierung und Monogramm brachte Dürer eine beschreibende Inschrift an, die er nach dem Tod Wolgemuts im Jahr 1519 aktualisierend ergänzte. Das Bildnis wurde sowohl als Typus als auch Inbegriff des Meisters Wolgemut gattungsübergreifend kopiert und rezipiert. Bis 1801 war das Gemälde Teil des Praun’schen Kabinetts, der von dem Nürnberger Patriziers Paul von Praun begründeten berühmten Sammlung, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts an die Kunsthandlung Frauenholz veräußert und unter großem Interesse der Öffentlichkeit schrittweise verkauft wurde. Über Kronprinz Ludwig von Bayern gelangte das Porträt 1809 für 300 Dukaten (vgl. Anzelewsky 1971, S. 241) nach München und ist bis heute in Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Seit 1911 wird es als Leihgabe im Germanischen Nationalmuseum aufbewahrt und kehrte so in die Stadt zurück, die im Lauf der Jahrhunderte die meisten Gemälde ihres berühmtesten Sohnes einbüßte.

Autor*in
Datum
13.01.2022
Dargestellte Person
Referenzen
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 470, Nr. 120
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 92, Nr. 120
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 15, Nr. 120
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 94, Nr. 19
Autor*in des Eintrages
Abschnittsangaben
S. 231
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 24
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 201
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 70
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 13
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 89, Nr. 58
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 18
Autor*in des Eintrages
Abschnittsangaben
S. 85, Nr. 106, Tafel 19
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 412
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 62, 416
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 587, Nr. 950
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 192
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 16, Nr. 70
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 260
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 118, Nr. 661
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 186
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 209, Nr. 66
Autor*in des Eintrages
Kurztitel
Abschnittsangaben
S. 267
Autor*in des Eintrages
Abschnittsangaben
Nr. 2940, 2941
Autor*in des Eintrages
Abschnittsangaben
S. 210-212
Abschnittsangaben
S. 417-429
Abschnittsangaben
S. 134
Bearbeitung
Inhaltliche Erschließung
Urheber*in
Datum
13.01.2022