Schuchardt, Carl (1859-1943)

Name (Person)
Schuchardt, Carl
GND-Nummer
120459930
Eintragsstatus
publiziert
Beruf
Archäologe
Museumsdirektor
(akademischer) Titel oder Grad
Dr.
Geschlecht
männlich
Geburtsdaten
Geburtsdatum
1859-08-06
Geburtsort
Sterbedaten
Sterbedatum
1943-12-07
Sterbeort
Lebensdaten (kurz)
1859-1943
Ausbildung
Art der Ausbildung
Studium
von
1877
bis
1882
Studienfächer
Klassische Philologie
Sprachen (neuere)
Archäologie
Abschluss (Ausbildung)
Art des Abschlusses
Promotion
Jahr des Abschlusses
1882
Arbeitsverhältnis
Art der Beschäftigung
Direktor
von
1888
Ort der Anstellung
Arbeitgeber (Institution)
Art der Beschäftigung
Direktor
Beschäftigungsangabe
Vorgeschichtliche Abteilung
von
1908
Ort der Anstellung
Arbeitgeber (Institution)
Mitgliedschaft
Art der Mitgliedschaft
Mitglied
Institution (Mitgliedschaft)
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1889
Art der Mitgliedschaft
Mitbegründer
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1903
Art der Mitgliedschaft
Vorsitzender
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1904
Art der Mitgliedschaft
Mitglied
Institution (Mitgliedschaft)
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1906
Art der Mitgliedschaft
Vorsitzender (stellvertretend)
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1929
Art der Mitgliedschaft
Vorsitzender
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1916
Art der Mitgliedschaft
Vorsitzender
ab (Beginn Mitgliedschaft, Jahr)
1927
Porträtfoto
Bild-URL (heidICON)
https://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/eas/partitions-inline/4/0/610000/610723/52f2c171d6bee2bf70714f162ac938a8ba885909/image/jpeg
Abbildung
Rechteinformation und weitere Details zur Aufnahme
Zu Person und Wirken
Verfasser
Datum
2017-12-15
Biographische Information
Schuchardt erhielt das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts und war 1903 Mitbegründer der Römisch- Germanischen Kommission in Frankfurt a. M. sowie Direktor der Vorgeschichtlichen Abteilung des Museums für Völkerkunde der Königlichen Museen zu Berlin. Mit seiner „Denkschrift über die Notwendigkeit eines gesetzlichen Schutzes der Bodenaltertümer in Preußen“ schuf der die Grundlagen für das preußische Denkmalschutzgesetz von 1914. Zusammen mit Albert Kiekebusch verfasste er ausführliche Beschreibungen zu Entstehung und Aussehen von Pfostenlöchern im archäologischen Befund, Grundlage der Siedlungsarchäologie (Standardmethode in der Grabungstechnik und Archäologie). Er galt als profiliertester Archäologe von Nordwestdeutschland und als Pionier der vorgeschichtlichen Forschung in Deutschland und gründete im Jahr 1909 die „Prähistorische Zeitschrift“, die bis heute zu den wichtigsten Zeitschriften des Faches zählt.
Forschungstätigkeit
Art der Forschungstätigkeit
Forschungstätigkeit
Forschungsmethode
Prospektion
Forschungsgegenstand
Königshöfe
Militärlager
Urnenfriedhof
Forschungszeitstellung
Mittelater
römisch
Urnenfelderzeit
Art der Forschungstätigkeit
Grabungstätigkeit
von
1897
Ort der Forschung
Forschungseinrichtung (Institution)
Art der Forschungstätigkeit
Grabungstätigkeit
von
1903
Ort der Forschung
Forschungseinrichtung (Institution)
Art der Forschungstätigkeit
Grabungstätigkeit
von
1899
Ort der Forschung
Forschungseinrichtung (Institution)
Ehrung, Auszeichnung
(Art der) Auszeichnung
Reisestipendium
Jahr (Auszeichnung)
1886
von Institution (Auszeichnung)
(Art der) Auszeichnung
Ehrenmitglied
Jahr (Auszeichnung)
1925
(Art der) Auszeichnung
Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft
Jahr (Auszeichnung)
1940
Archivalien- und Nachlassverwahrung
Abteilung (Archivalienaufbewahrung)
Archiv
Archiv-Nummer
DE-DAI-RGK-A AR-1162
Archivalien (Freitext)
Korrespondenzakte, Laufzeit: 1913-1935

Personen, die mit diesem Eintrag in Beziehung stehen

(Persönliches) Verhältnis zu

Bersu, Julius Ferdinand Gerhard
Beltz, Robert
Koepp, Friedrich