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Titel
Weihinschrift der Flavia Veneria für Pluto und Proserpina
Interne ID
HD058489
EDH
EDCS
TM ID
LUPA
CIL
III 5796
IBR
107
ACE
Datierung
71 AD – 300 AD
Inschriftentyp
Inschriftenträger
Trägertyp
Höhe
46
Breite
40
Tiefe
13.5
Beschreibung

Tabula tophacea.

Provenienzgeschichte

1505 bei Konrad Peutinger, 1520 in einem seiner Gärten außerhalb der Stadt. 1820 im Peutingerhaus. 1833 wurde die Tafel ins Antiquarium Romanum gebracht, später Römisches Museum.

Aktueller Standort
Auffindung
Funddatum
1505
Text

PlutoniPluto et / Proserpin/aeProserpina Flavia / VeneriaFlavia Veneria Bessa (weiblich) / BessaBessi (thrak. Stamm) ex / visu aedemTempel / d(e) s(ua) p(ecunia) v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito)

Übersetzung

Dem Pluto und der Proserpina (errichtete) den Tempel auf eine Erscheinung hin Flavia Veneria aus dem Stamm der Bessi auf eigene Kosten. Ihr Gelübde löste sie bereitwillig und nach Verdienst ein.

Kommentar

Die 1505 entdeckte Inschrift war für Pluto (https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/ria/de/wisski/navigate/1645/view) und Proserpina (https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/ria/de/wisski/navigate/1646/view) geweiht.

Z. 1. Beide T höher gezogenen. Z. 7 der Bogen des P nicht sicher zu erkennen. Möglicherweise auch p(osuit); zunächst fehlerhaft eine Haste wohl für ein L eingehauen.

Der Standort des Tempels ist nicht lokalisierbar.

Kakoschke: Flavia Veneria gehörte dem thrakischen Stamm der Bessi an. Deren Zentrum lag in Sinitowo/Bessapara in Südbulgarien.

(EDH, JW)

TEI Datei
https://raw.githubusercontent.com/Romische-Inschriften-Augsburg-RIA/database/main/TEI/HD058489.xml
Standard Text String
Plutoni et Proserpinae Flavia Veneria Bessa ex visu aedem de sua pecunia votum I solvit libens merito
Bibliographie
Referenzen
IBR 107.
Referenzen
ILS 3972.
Referenzen
CIL III 5796.
Referenzen
A. Kakoschke, Die Personennamen in der römischen Provinz Rätien, Hildesheim 2009, CN705.