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Titel
Grabinschrift der Campina Faustina
Interne ID
HD063777
EDH
EDCS
TM ID
AE
2011, 0850
IIIF Manifest
https://edh.ub.uni-heidelberg.de/iiif/edh/HD063777.manifest.json
Datierung
201 AD – 250 AD
Inschriftentyp
Inschriftenträger
Trägertyp
Material
Höhe
136
Breite
240
Tiefe
119
Beschreibung

Die angegebenen Maße beziehen sich auf den Sarkophag mit Deckel. Die Oberfläche ist poliert und der Deckel hat eine Giebelform. Auf der Hauptseite Inschriftenfeld, flankiert von peltae.

Provenienzgeschichte

Der Stein wurde im Garten von St. Ulrich und Afra Sarkophags gefunden.

Aktueller Standort
Auffindung
Fundort
St. Ulrich und Afra
Funddatum
1963
Text

D(is) M(anibus) Di Manes / ⟦et perpet(uae) securit(ati) ⟧ / Camp(inae) FaustinaeCampina? Faustina (weiblich) coniugi / piissimae / C(aius) Frequent(ius) SaturninusC. Frequentius Saturninus (männlich) / maritus f(aciendum) c(uravit)

Übersetzung

Den Totengöttern und der ewigen Sorgenfreiheit. Der treusorgendsten Ehefrau Campina Faustina ließ der Ehemann Caius Frequentius Saturninus (das Grabmal) errichten.

Kommentar

Blattförmige hedera als Worttrenner in Z. 1. In Z. 1 und 2 ist damit begonnen worden, diese auszumeißeln.

AE 2011: Z. 2: securit(ati). Z. 3. Campiae? Spieß: Z. 1/2: Eradierung nicht gekennzeichnet, aber im Kommentar angegeben; Z. 2: securit(ati).

Kakoschke: Die verstorbene Ehefrau trägt das italische oder einheimische Pseudo-Gentilnomen 'Campania' und ist vermutlich eine Einheimische aus Raetien oder dem benachbarten keltischen Gebiet. Der Stifter trägt ebenfalls ein einheimisches Pseudo-Gentilnomen und stammt aus demselben Raum.

(EDH, JW)

TEI Datei
https://raw.githubusercontent.com/Romische-Inschriften-Augsburg-RIA/database/main/TEI/HD063777.xml
Standard Text String
Dis Manibus et perpetuae securitati Campinae Faustinae coniugi piissimae Caius Frequentius Saturninus maritus faciendum curavit
Bibliographie
Referenzen
AE 2011, 0850. (B)
Referenzen
H.U. Nuber, in: J. Werner (Hrsg.), Die Ausgrabungen in St. Ulrich und Afra in Augsburg 1961-1968 (München 1977) 252-254 Nr. 10; Taf. 76.
Referenzen
A. Spieß, KJ 21, 1988, 305, Nr. 26; Abb. 56. (B)
Referenzen
A. Kakoschke, Die Personennamen in der römischen Provinz Rätien, Hildesheim 2009, GN37, GN70.
Referenzen
H. U. Nuber, Römische Sarkophage in Raetien, in: S. Palágyi, M. Praznovszky (Hg.): 2. Internationales Kolloquium über Probleme des provinzialrömischen Kunstschaffens, Veszprem 1991, S.106. Abb.1/2