Werkverzeichnis Johannes Itten

Die Kunstwissenschaft hat sich seit 1919 kontinuierlich und unter vielfältigen Gesichtspunkten mit Johannes Itten als Künstler auseinandergesetzt. Trat dabei einmal der Kunstpädagoge und Theoretiker, ein anderes Mal der Autor der 1961 publizierten Kunst der Farbe, dann wieder der Meister am Weimarer Bauhaus in den Vordergrund, so wird doch über die verschiedenen Etappen seiner Rezeption immer wieder deutlich, wie wenig man bislang ein synoptisches Gesamtbild von seinem künstlerischen Schaffen gewinnen konnte. In der Gesamtbetrachtung Ittens Œuvre stößt man weniger auf Gesetzmäßigkeiten einer linearen Entwicklung als auf eine verblüffend enge Durchdringung von künstlerischer Arbeit und konkreten Lebenserfahrungen, die sich in wiederkehrenden Leitmotiven, Denkfiguren, Konzepten und Themenkreisen, zugleich in unterschiedlichsten künstlerischen Modalitäten auskristallisiert. Weitere Informationen zu Johannes Ittens Biografie finden Sie hier.

Portrait 1920er

Itten 1920

Zum Projekt

Die Erkenntnis, dass in vorangegangenen Werkverzeichnissen lediglich die Hälfte von Ittens künstlerischen Arbeiten zugänglich ist, stand am Ausgangspunkt dieses Projekts, das seit Beginn als hybrides Werkverzeichnis geplant war, das sowohl digital als auch in gedruckter Form zugänglich ist. Beide Versionen sind aus der eigens hierfür entwickelten digitalen Forschungsdatenbank WissKI hervorgegangen, die unter den Aspekten der Langzeitarchivierung auf dem Internetserver des arthistoricum.net der Universitätsbibliothek Heidelberg eingerichtet ist. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Recherche im Werkverzeichnis

Für die synoptische Gesamtbetrachtung des Œuvres empfiehlt sich ein Einstieg über die Werke. Die Nummerierung erfolgt chronologisch, die ersten vier Ziffern bezeichnen das Entstehungsjahr, die Zahl dahinter zeigt die nummerische Position innerhalb des Jahrgangs an. Der anschließende Buchstabe verweist auf die Einteilung nach Gemälden (G), Wasserfarben/Aquarellen (W), Zeichnungen (Z) und Collagen (C). Darüber hinaus ermöglicht die digitale Struktur den Einstieg über andere Kategorien, wie Personen, Ausstellungen oder Institutionen, sowie über eine Volltextrecherche. Weitere Nutzungshinweise finden Sie hier.

Portrait 1960er

Itten 1960